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Bill Haley (Geboren 6. Juli 1925 in Highland Park, Michigan; Verstorben 9. Februar 1981 in Harlingen, Texas; vollständiger Name William John Clifton Haley) war ein US-amerikanischer Rock-’n’-Roll-Musiker.

Bill Haley wuchs in einer musikalischen Familie auf, der Vater der aus Kentucky kam spielte Banjo, die Mutter Klavier. Seine Mutter, begeisterte Haley frühzeitig für die zahlreichen Facetten der Musik wie Klassik, Pop, Country und Western Swing. Bill träumte deshalb früh davon, als singender Cowboy durch die Lande zu ziehen. Im Alter von vier Jahren verlor er bei einer Operation sein linkes Augenlicht, was ihn bei späteren Bühnenauftritten einschränken sollte. Allerdings sollte es auch der Anstoß sein für sein späteres Erkennungszeichen, die „Schmalzlocke“. Durch diese wollte er das Publikum von seinem blinden Auge ablenken. Im selben Jahr zog die Familie wegen der Wirtschaftskrise nach Boothwyn, Pennsylvania.

Der junge Bill verfolgte trotzdem zäh und ehrgeizig seine musikalischen Ziele; mit 15 Jahren verließ er seine Eltern und zog ab 1944 als Gitarrist mit Cousin Lee and His Band umher und trat auch als Einzelkünstler in Jack Howards Cowboy Show auf. Mit der bekannten Western-Formation The Down Homers war Haley 1946 zum ersten Mal auf einer Schallplatte (Vogue Picture Discs) zu hören.

Ein Jahr später folgten Auftritte mit Brother Wayne in der Country-Western Radio Show auf WSNJ in Bridgeton, New Jersey, und in der Band The Range Drifters. Als „Yodeling Bill Haley“ wurde er in Indiana zu einem der besten Jodler Amerikas gewählt. Im Jahre 1947 gründete er gemeinsam mit James Allsman die Formation The Four Aces of Western Swing. Tagsüber arbeitete Haley als Diskjockey und Radiosprecher 12 bis 16 Stunden beim Rundfunksender WPWA in Chester, abends war er mit seiner Band in Parks und Bars in Philadelphia unterwegs. Haley fungierte auch gleichzeitig als WPWAs „Musical Director“ und leitete die Hausband des Senders.

1948 spielte Haley zusammen mit seiner Band einige Platten für Cowboy Records ein. Seine Gruppe bestand aus Gitarre, Steel Guitar, Fiddle, Mandoline, Akkordeon und Kontrabass - allesamt akustisch. Man spielte einen Western Swing, der bereits stark von Pop-Elementen durchdrungen war und sich weit von der „Mountain Music“ des Südens entfernt befand. Trotzdem war das Erscheinungsbild von Haley und den Four Aces of Western Swing von dem Cowboy-Image der 1930er-Jahre geprägt; es wurden Stetson-Hüte, ausgefallene Cowboy-Kostüme und Cowboy-Stiefel getragen.

Haleys erste Demo-Aufnahmen bestanden, trotz der Jazz- und Pop-Einflüsse, aus Covern von Hank Williams, George Morgan und Red Foley. Im Dezember 1949 benannte Haley seine Band in The Saddlemen um. Nach seiner Country-Show auf WPWA folgte eine Rhythm-and-Blues-Show, die Haley inspirierte. Er war vor allem von Big Joe Turner angetan und begann, mit Rhythm and Blues zu arbeiten. Die Grundlagen für seinen späteren Sound, der um die ganze Welt gehen sollte, war gelegt.

Mit Johnny Grande und Billy Williamson sowie Al Rex (Ende 1951 kam Marshal Lytle -Bass- für Al Rex) experimentierten sie als Bill Haley & His Saddlemen an einem neuen Musikstil, einer Mischung aus Dixieland, Rhythm and Blues und Country-Musik. Er wurde zunächst belächelt, aber für seine Coverversion von Jackie Brenstons Rocket 88, die er im Frühjahr 1951 auf Dave Millers Label Holiday Records veröffentlichte, erhielt er genug positive Resonanz.

Auch bei Auftritten spielte Haley jetzt am Rhythm and Blues orientiertes Material. Während Veranstalter oftmals verärgert waren, konnten Haley und die Saddlemen das Publikum meist überzeugen. Die B-Seite zu Rocket 88 war die konventionelle Country-Nummer Tearstains on My Heart. Das Verfahren, ein R&B-Stück mit einem Country-Song zu koppeln, wurde später auch von Sam Phillips bei seinem Label Sun Records angewandt. Während Phillips und Dave Miller, Pionier von Rockabilly-Aufnahmen und Haleys damaliger Förderer, wohl hofften, im afroamerikanischen sowie im Country-Markt Erfolg zu haben, zeigte es ebenso das Problem, mit dem man zu kämpfen hatte: niemand wusste in dieser Zeit, wie man diese neue Musik-Mixtur, die sich erst vier Jahre später als Rock ’n’ Roll weltweit etablieren sollte, erfolgreich vermarkten konnte.

Im November 1951 spielte Haley zusammen mit der Sängerin Loretta Glendenning als Bill and Loretta zusammen mit den Saddlemen weitere R&B-Stücke ein, darunter Pretty Baby von den Griffin Brothers und I'm Crying von Memphis Slim. Immer noch als Bill Haley und die Saddlemen auftretend, verfeinerte Haley im Frühjahr 1952 seinen Sound; er entfernte sich immer mehr vom Country. Bei Essex Records, dem Nachfolgerlabel von Holiday, erschien Haleys Cover von Rock the Joint, einem Rhythm & Blues Hit von Jimmy Preston aus dem Jahre 1949 mit dem Songtext von Harry Crafton. Rock the Joint hatte bereits Haleys unverwechselbare Vokalisation mit dem legendären Intro We're gonna tear down the mailbox, rip up the floor, smash out the windows, and knock down the door! We're gonna rock this joint tonight!; dazu - bis auf das Saxophon - den typischen Sound seines späteren Northern-Band-Style mit dem ersten Rockgitarren-Solo von Danny Cedrone, das Haley zwei Jahre später Note für Note von Cedrone für den Welthit Rock Around The Clock erneut einspielen ließ. Für einige Musikexperten ist Rock the Joint ein klassisches Beispiel für Rockabilly- mitunter sogar der erste Rock & Roll-Song auf Schallplatte. Die Single verkaufte sich mit 75.000 Exemplaren gut und ermutigte Haley, weiterhin schnellere Songs aufzunehmen. Dabei Griff er weiterhin auf Rhythm & Blues Songs zurück genauso wie Pop Songs denen er seinen eigenen musikalischen Stempel aufdrückte – Ten Little Indians, Chattanooga Choo Choo, Dance With A Dolly. Aber auch schon eigene Songs in ihrer neuen Spielart wurden ins Programm genommen – Farewell So Long Goodbye, Rockin´ Chair On The Moon, Real Rock Drive, Watcha Gonna Do,...

Im Herbst 1952 schrieb Haley für die afroamerikanische Gruppe The Treniers den Rock A-Beatin’ Boogie (3.1954) mit der berühmten Textzeile „Rock, rock, rock everybody, roll, roll, roll everybody!“, die kurze Zeit später von Alan Freed in seiner Moon Dog Show häufig gespielt wurde. Noch im selben Jahr nahmen die Esquire Boys, mit ihrem Gitarristen Danny Cedone, ebenfalls den Rock A-Beatin’ Boogie auf, der im Oktober 1954 immerhin auf Platz 42 der Cashbox Charts kam. Haley selbst nahm den Song erst 1955 auf. Alan Freed mochte den Song und schrie regelmäßig in Mikrofon „Rock and Roll“, wodurch die neue Musikrichtung ihren Namen bekam. Alan Freed wollte sich den Namen sogar rechtlich schützen lassen, was aber abgelehnt wurde.

Im Dezember 1952 verabschiedeten sich Haley und seine Band vom Cowboy-Image, und Haley änderte den Namen seiner Gruppe zu Bill Haley & His Comets. Er verfeinerte beim Essex-Label seinen Bandstil mit den Rocknummern Real Rock Drive und, erstmals mit Saxophonbesetzung, Live It Up, und konnte sich dann im Sommer 1953 mit seinem selbstkomponierten Song Crazy Man, Crazy in den Nation’s Top Twenty-Charts platzieren. Mit mehr als 750.000 verkauften Tonträgern war Crazy Man, Crazy der erste nationale Rock-’n’-Roll-Hit in den USA bez. Weltweit.

An diesem Titel, aufgenommen in den Coastal Studios in New York, waren neben Bill Haley und seinen Comets noch Art Ryerson als Leadgitarrist und Billy Gussak als Schlagzeuger beteiligt. Bill Haley spielte zwar in frühen Tagen bei Live Shows selbst die Lead Gitarre, wollte sich im Studio aber auf den Gesang konzentrieren, weshalb er Session Musiker anheuerte. Da diese Art von Musik den bisherigen traditionellen Stilarten nicht zugeordnet werden konnte, der Begriff „Rock ’n’ Roll“ im kommerziellen Musikgeschäft aber noch nicht verwendet wurde, sprach man 1953 in den USA noch vom „Haley-Sound“ oder „Bill Haley’s Music“. Im gleichen Jahr wurden die Comets vom „Cash Box Magazine“ als „One of the Best Small Instrumental Groups of 1953“ gelistet.

Bill Haley der den Musikverleger Jimmy Myers bereits aus seinen Tagen bei Cowboy Records kannte, fand dessen Vorschlag ihm einen Plattenvertrag bei einem Major Label zu besorgen interessant. Myers Interesse bestand darin, dass Haley jeweils eine Singleseite mit einem Song aus dem Myers Musikverlag bestücken sollte. Da Jimmy Myers und Dave Miller von Essex Records nicht gut aufeinander zu sprechen waren, war Myers einzige Chance Bill Haley weg von Essex Record zu bringen.
 Dave Miller konnte wegen einer Produktionsreise Anfang 1954 in Europa zum fraglichen Zeitpunkt die im zustehende Option auf eine Vertragsverlängerung nicht einlösen und so waren die Chancen für Myers, Haley nach seinem ersten großen Hit Crazy Man Crazy bei einem der führenden US-Labels unterzubringen, nicht schlecht.

Während Steve Sholes von RCA Victor und Mitch Miller von Columbia Records bei Anfragen Myers' zunächst abwartend reagierten, war Milt Gabler von Decca Records über Bill Haleys Musikerfolge bereits gut informiert. Er wusste um das Potential, was in dieser neuen Musik steckte, und zögerte bei Myers' Anruf aus Philadelphia keinen Augenblick. Als Produzent des erfolgreichen Louis Jordan, sah er in Bill Haley wohl eine weiße Version die kommerziell noch erfolgreicher werden könnte. Seine Reaktion „Of course, I remember Crazy Man Crazy, well, he's available, come up and I'll talk to you about it“. Am 1. April 1954 kamen dann Myers, Gabler und Bill Haley in New York überein, einen Plattenvertrag für vier Platten pro Jahr abzuschließen mit einer Standard-Provision von 5% der Plattenumsätze und 5.000 $ als Vorauszahlung. Darüber hinaus übernahm Decca die Promotion mit 2000 DJ-Copies für die führenden Radiostationen der USA sowie die Pressearbeit in Billboard und Cash Box.

Nach seinem Wechsel von Essex Records zu Decca im April 1954 gelangen Haley mit seinem neuen Produzenten Milt Gabler im Pythian Temple in New York drei Millionenseller in kurzer Folge, nämlich zunächst das von Jesse Stone unter dem Pseudonym Charles Calhoun verfasste Shake, Rattle and Roll, das am 7. Juni 1954 erschien und Haleys erste Goldene Schallplatte wurde. Es folgte das bereits am 12. April 1954 aufgenommene Rock Around The Clock und im Dezember 1955 der Bobby-Charles-Titel See You Later Alligator. Mit diesem Durchbruch hatte Haley den Rock ’n’ Roll weltweit etabliert und kommerzialisiert.

Mit Shake Rattle And Roll auf Hitkurs entschloß man sich 1954 einen Kurzfilm zu drehen, der unter dem Namen “Roundup Of Rhythm” als Vorfilm in den Kinos lief. Bill Haley & His Comets sangen Drei Songs Live Crazy Man Crazy, Shake Rattle And Roll sowie Straight Jacket bei dem die Comets wie wild auf und mit ihren Instrumenten tanzten.

„Rock Around The Clock“ wurde von Max Freedman geschrieben, der unter anderem auch den Country Hit „Sioux City Sue“ komponierte. Musikverleger Jimmy Myers versprach Max Freedman dafür zu sorgen, dass das Lied von einem Künstler aufgenommen werde, wenn er im Gegenzug dafür als Mitkomponist eingetragen würde. Freedman ging auf den Vorschlag ein, und somit wurde Jimmy Myers unter seinem Pseudonym Jimmy De Knight Miteigentümer des Songs. Als „Mitkomponist„ und Verleger des Songs sollte er mehr Geld daran verdienen als der tatsächliche Komponist Max Freedman und überzeichnete sein Mitwirken in den folgenden Jahrzehnten ins Uferlose. Myers hielt sein Versprechen und sorge dafür das „Rock Around The Clock“ aufgenommen wurde und zwar von einer lokalen Philadelphia Band „Sonny Dae & The Knights“. Veröffentlicht wurde die Aufnahme auf dem Arcade Label in einer Stückzahl von c. 500 Exemplaren, welches Bill Haley´s Freund und Manager Jack Howard gehörte und an dem Bill Haley ebenfalls beteiligt war. Die Version der Italo-Amerikanischen Gruppe unterscheidet sich noch sehr von dem späteren Rock & Roll Song den Bill Haley daraus machte.

Bei Bill Haley´s Aufnahme am 12. April 1954 im Pythian Temple, New York waren folgende Comets mit dabei: Johnny Grande (Klavier), Billy Williamson (Steel-Gitarre), Joey D´Ambrosio (Saxofon), Marshall Lytle (Bass) sowie Dick Richards (Schlagzeug), der aber nur den Studio Schlagzeuger Billy Gussack einarbeitete. An der Gitarre war als Session Gitarrist Danny Cedrone zu hören.

Der Song Rock Around The Clock verdankte seinen Welterfolg dem MGM-Film Die Saat der Gewalt (Blackboard Jungle). Zunächst als B-Seite von Thirteen Women im Billboard-Magazin im Mai 1954 als Foxtrott vorgestellt, verschwand der Song nach einer Woche auf Platz 23 wieder aus den Hitlisten. Der Regisseur Richard Brooks hörte das Stück im Hause seines Hauptdarstellers Glenn Ford,  dessen Sohn Peter ein Bill-Haley-Fan war, und entschied, dass das Lied im Vorspann und noch einmal als Hintergrundmusik am Ende des Films Die Saat der Gewalt eingespielt wurde.

Nach dem Erfolg des Titels zog Decca nach und veröffentlichte den Titel im Sommer 1955 erneut als A-Seite. Rock Around the Clock war, nicht zuletzt durch seine Wiederverwendung im gleichnamigen Columbia-Film Rock Around The Clock, 1955 und 1956 der erfolgreichste Nummer-eins-Hit in den USA, Australien, Großbritannien, Deutschland (als einziger nicht-deutschsprachiger Titel des Jahres) und vielen anderen europäischen Ländern. In Deutschland und England war Rock Around The Clock die erste ausländische Schallplatte, die über eine Million Mal verkauft und mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Über die Jahre hinweg schaffte es Rock Around The Clock weltweit mehrmals, wieder in die Hitparaden zu kommen. Das Lied ist nach Bing Crosbys White Christmas die meistverkaufte Single aller Zeiten. Da Bing Crosby aber als Popsong gelistet ist, wird „Rock Around The Clock“ als Erfolgreichste Rock Platte der Welt genannt. Man spricht von 80-135 Millionen verkaufter Exemplare.

Weitere Erfolgshits in den Jahren 1954, 1955 und 1956 waren Dim, Dim the Lights, mit dem sich Haley als erster weißer Rockmusiker in den schwarzen R&B-Charts platzieren konnte, Happy Baby, Razzle Dazzle, The Saint's Rock ’n’ Roll, Burn That Candle, R-O-C-K, Rip It Up, Mambo Rock und Rudy's Rock. Von Anfang 1954 bis September 1956 dominierte Haley die neue Musikszene, bevor eine neue und jüngere Generation Musiker wie Elvis, Eddie Cochran, Buddy Holly,Jerry Lee Lewis ebenfalls erfolgreich wurde. Bill Haley war alleine in den US Charts mit 30 Songs vertreten.

1955 trennten sich Drei der Comets JOey D´Ambrosio, DIck Richards und MARShall Lytle um ihre eigene Karriere als Jodimars voranzutreiben. Sechs gelungene Rock & Roll Singles auf Capitol Records und weitere auf kleineren Labels brachten aber nicht den erhofften Erfolg. Die übriggeblieben Comets Johnny Grande, Billy Williamson und Franny Beecher (Gitarre) wurden dann verstärkt durch Rudy Pompilli (richtig Pomillii) (Saxofon), Al Rex (Bass), Ralph Jones (Schlagzeug).

Im Herbst 1955 begegneten sich Elvis Presley und Bill Haley in Oklahoma City zum ersten Mal persönlich. Zu diesem Zeitpunkt tourte Bill Haley mit Hank Snow durch den Mittleren Westen. Haley war mit seiner Aufnahme Rock Around the Clock von Juni bis August 1955 für acht Wochen auf Platz 1 der nationalen Charts gewesen und wurde damals als „Rhythm & Blues-Künstler“ gefeiert; die Bezeichnung „Rock ’n’ Roll“ war im Musikgeschäft zu diesem Zeitpunkt noch nicht gängig. Elvis nahm seine ersten Platte genau zu dieser Zeit im SUN Studio, am 5 Juli 1955, auf und man kann den Produzenten Sam Phillips auf einem Tape hören wie er die Songs begeistert als „Pop Lieder“ bezeichnet. Colonel Tom Parker, der künftige Manager von Elvis Presley, erreichte durch eine Vereinbarung mit Haleys Manager Lord Jim Ferguson, dass der 20-jährige Presley, damals als Nachwuchsstar außerhalb der Südstaaten noch relativ unbekannt, sich dieser Tour anschließen konnte. Elvis war nach seinem Auftritt im Vorprogramm von Haley frustriert, da die Publikumsreaktionen sehr verhalten waren. Zu diesem Zeitpunkt war Bill Haley der große Star und das Publikum wollte ihn und seine „Kometen“ sehen.

Parker, zu diesem Zeitpunkt bereits von Presleys großem Talent überzeugt, arbeitete fieberhaft daran, ihn im amerikanischen Musikgeschäft aufzubauen. In der dann folgenden gemeinsamen zweiwöchigen Tour kamen sich Haley und Presley auch persönlich näher. Haley, damals bereits seit zehn Jahren im Geschäft, empfahl Presley unter anderem, mehr rhythmische Stücke zu entwickeln und zu präsentieren. Laut einem Interview mit Ken Kerry sagte Bill Haley damals: „Elvis, du stützt Dich zu sehr auf Balladen, Du hast doch so ein natürliches Rhythmusgefühl, also bringe es rüber und auch auf die Bühne!“ Nach den Shows machten sie gemeinsame Ausflüge mit Haleys neuem Cadillac. Elvis wurde wie die meißten nachfolgenden Rock & Roll Musiker von Bill Haley beeinflusst und hat bei seinen frühen Live Shows Songs wie Crazy Man Crazy, Shake Rattle & Roll gesungen, sowie Rock Around The Clock das als Live Mitschnitt überlebt hat und auf Veröffentlichung wartet.

Am 20. Oktober 1955 gab es ein Wiedersehen bei einem Auftritt in der Brooklyn High School in Cleveland, Ohio, diesmal in Bill Randles Live-Show; neben Haley und Presley waren auch Pat Boone und The Four Lads dabei. Bill Randle, damals nach Alan Freed der führende Vertreter der neuen Musikrichtung, die dann Anfang 1956 als „Rock ’n’ Roll“ weltweit ihren Siegeszug antrat, hatte die Idee, diese Show für eine eigene Kampagne zu verfilmen. Unter dem Titel „The Pied Piper of Cleveland: A Day In The Life Of A Famous Disk Jockey“ wurde der Film in Angriff genommen. Elvis der kurzfristig ins Programm genommen wurde sollte nicht Teil des Films werden. Bill Randle der von Elvis begeistert war überzeugte die Filmcrew durch finanzielle Zuwendungen auch Elvis Auftritt mitzufilmen. Jeder Künstler wurde c. 20 Minuten lang in Farbe aufgenommen. Der Film soll in der Brooklyn High School vorgeführt worden sein, ist aber seitdem verschollen. Selbst eine intensive Suche der „Rock & Roll Hall Of Fame“ konnte bisher nichts finden. Erhalten ist das Farb-Foto von Haley und Presley in „Shake-Hands-Pose“, das später in Bill Haleys Büro in Chester einen Ehrenplatz erhielt.

Im September 1956 übernahm Presley nach seinem berühmten Auftritt in der Ed-Sullivan-Show und der Veröffentlichung sieben neuer RCA-Singles endgültig das Zepter im Rock ’n’ Roll, obwohl Bill Haley aufgrund seiner Auftritte in den Columbiafilmen Rock Around The Clock und Don’t Knock The Rock noch bis zum Frühjahr 1957 die größten Plattenumsätze der jungen Rockgeschichte zu verzeichnen hatte. Weitere Begegnungen des als GI der US-Armee in Deutschland stationierten Presley mit Bill Haley fanden während Haleys Deutschlandtournee 1958 in Frankfurt und in Stuttgart statt. Bill Haley hat sich selbst nie als „King Of Rock & Roll“ bezeichnet. In einem Interview sagte er, er sehe sich als „Vater des Rock & Rolls“ und verbot 1979 eine geplante Sonet Aufnahme „The King“ , da er meinte nur Elvis verdiene diesen Titel.

Bill Haley wurde weltweit durch seine Filme Außer Rand und Band (Rock Around The Clock) und Außer Rand und Band II (Don´t Knock The Rock) noch populärer. Der außerordentliche Erfolg von Außer Rand und Band Mitte 1956, der in deutschen Kinos häufig in die Programmverlängerung ging, war vor allem von Jugendlichen - als explosiv empfundenen in dem neuen Sound seiner Musik begründet.

Es war der einzige Film in der deutschen Nachkriegsgeschichte, der vor, während und nach vielen Vorstellungen nicht selten von Jugendkrawallen begleitet wurde, die sogar in einigen Städten zum Abbruch bzw. Verbot der Vorstellung führten. Er war erst ab 16 Jahren freigegeben. Gleichwohl bescherten diese ersten Rock-’n’-Roll-Filme Bill Haleys Plattenlabel Decca (in Deutschland auf Brunswick erschienen) den bis dahin nicht für möglich gehaltenen Umsatz von weit über 10 Millionen Haley-Tonträgern innerhalb weniger Monate.

Bill Haley startete am Neujahrstag 1957 als erster amerikanischer Rock-’n’-Roll-Star zu einer Tournee in einen anderen Kontinent, und zwar nach Australien. Während dieser Tournee spielte Bill Haley als erster Rock-’n’-Roll-Star drei Tage hintereinander im Melbourner Stadion vor 40.000 begeisterten Fans, sozusagen die Geburtsstunde bzw. der Start der großen Rock-Open-Air-Concerts. Bereits einen Monat später, im Februar 1957 bei seiner ersten England-Tournee, war der Haley-Sound und die damit verbundene Hysterie britischer Jugendlicher ein Politikum. Seine Ankunft in der Waterloo Bahnstation in London ging wegen der 6.000 Fans die alles lahm legten als „Zweite Schlacht von Waterloo“ in die Geschichte ein.   Bill Haley & His Comets avancierten bei dieser Tournee zu den ersten Megastars einer Musikrichtung, die ausschließlich auf die Konsumentengruppe der Jugendlichen ausgerichtet war und seitdem zur wichtigsten Facette der Musikindustrie geworden ist. Selbst die königliche Familie ließ sich den Film in ihrer Sommerresidenz im schottischen Balmoral vorführen, während geschäftstüchtige Fans sogar das Badewasser von Bill Haley verkauften.

Dennoch wurde Haley trotz seiner außergewöhnlichen Erfolge und der ersten Goldenen Schallplatten eines ausländischen Künstlers in England und Deutschland die Anerkennung vom Musik-Establishment verwehrt. Das ihm seinerzeit von bestimmten Medien zugewiesene „Blackboard-Jungle-Image“, d. h. als „Krawallmacher“ „Radaumusik“ nur für „Underdogs“ und Halbstarke zu produzieren, war bewusst gestreut worden. Bill Haley konnte dieses Etikett selbst in seinen besten Jahren nicht mehr abstreifen und wurde sogar in den USA ab Anfang 1956 eine Zeit lang vom FBI beschattet.

Im Herbst 1958, bei seiner ersten Tournee auf dem europäischen Kontinent, kam es zum Eklat. Spaniens Staatschef Franco belegte Bill Haley mit einem offiziellen Auftrittsverbot. In Deutschland wurde, nicht zuletzt wegen einer völlig inakzeptablen Programmgestaltung der Tourneeleitung, die Stimmung derart aufgeheizt (das auf Rock ’n’ Roll ausgerichtete Publikum musste bis zur Konzertpause zunächst klassischen Big-Band-Jazz von Kurt Edelhagen mit seinem Solisten Bill Ramsey hören), dass es dann bei Haley´s Auftritten in Essen und Hamburg zu schweren Tumulten kam.

Höhepunkt waren die Ausschreitungen in Hamburg und im Berliner Sportpalast, wo Bill Haley & His Comets wegen einer einsetzenden Saalschlacht ihr Konzert abbrechen und sogar von der Bühne fliehen mussten. Die Bilanz der Ausschreitungen: zerstörte Zuschauerränge, ein zerhackter Konzertflügel, Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 DM, 50 Verletzte und 18 „Halbstarke“ in Polizeigewahrsam. Ebenfalls flüchten mussten Peter Kraus und Cornelia Froboess, die in der ersten Reihe saßen, um sich die Show anzusehen. Das hinderte den Filmproduzenten Artur Brauner in Berlin jedoch nicht daran, Bill Haley am nächsten Tag kurzfristig in seinen Film Hier bin ich, hier bleib ich einzubauen, wo Haley seine Stücke Hot Dog Buddy Buddy und Whoa Mabel vorstellen durfte und gemeinsam im Duett mit Caterina Valente das Lied Viva la Rock and Roll einbrachte.

Insgesamt hatte Bill Haley in den US-Hitlisten 30 Platzierungen, davon 21 in den Top-40. In England waren es 19 Top-100-Platzierungen, davon 15 in den Top-20. Für ein halbes Jahrzehnt, von 1953 bis 1957 waren Bill Haley & his Comets die erfolgreichste Rock-’n’-Roll-Band der Welt.

Im Jahre 1958 verabschiedete sich Bill Haley mit seinem letzten großen Hit Skinny Minnie aus den US-Pop/R&B-Top 30. Der Song knüpfte an seine frühen innovativen Aufnahmen an, was sich vor allen daran zeigt, das Skinny Minnie in den 60er Jahren und auch später von vielen Beat Bands nachgespielt wurde – Tony Sheridan, Jimmy & The Rackets, Sonics, Jerry Williams, Rockin´ Ghosts, Lyres, Garry & The Pacemakers, Peter Kraus,...

Die erfolgreiche Zusammenarbeit Bill Haleys mit DECCA und seinem Produzenten Milt Gabler endete am 23. September 1959 mit seinen letzten sechs Aufnahmen in New York, u. a. mit Skokiaan, Two Shadows und In a Little Spanish Town.

1958 gründete Haley in Chester, PA ein Label, das er Clymax Records nannte, auf dem er Platten lokaler Talente veröffentlichte. So wurde beispielsweise das bekannte TV & Radio Cowgirl Sally Starr von Haley produziert „Our Gal Sal“. Neben seinen eigenen Label nahmen Bill Haley & His Comets für einige weitere Firmen auf, teilweise unter Pseudonymen wie The Kingsmen (Weekend), The Lifeguards (Everybody Outta The Pool) oder als Begleitmusiker oder Komponisten für andere Künstler wie Lou Graham, The Tyrones, Cook Brothers, Jerri Lynn Sands, Matys Brothers, Rod McKuen, Keefer Sisters, Cappy Bianco (Joe Oliver), .......

Haley wechselte zu Warner Brothers., seine Aufnahmen unter diesem Label verkauften sich gut, brachten ihn aber nicht mehr in die große Erfolgsspur zurück. Mit einigen seiner Aufnahmen zeigte er eine Rückbesinnung seiner frühen Tage als Country Musiker. Haley nutzte die anhaltende Popularität seiner Songs für lukrative Tourneen auf fast allen Kontinenten.

Leider hatte sich die finanzielle Situation der Band zu dieser Zeit sehr verschlechtert.

Während ihres Höhenfluges als erfolgreichste Band der Welt hatte sich Bill Haley und seine gleichberechtigten Partner Johnny Grande und Billy Williamson nicht nur ein schickes Bürohaus mit Studio in Chester, PA geleistet, sondern diverse Angestellte, die ihre Berechtigung dadurch unterstrichen, das reichlich eingehende Geld noch schneller wieder dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen. Da Haley und Partner ständig auf Tournee waren, war eine ständige Überprüfung nicht möglich, und nachdem die Einnahmen weniger wurden, konnten sie sich auch diesen Luxus nicht mehr leisten.

Im Jahre 1960 ging Bill Haley nach Mexiko, arbeitete dort erfolgreich für das Label Orfeon und agierte dort als „Bill Haley y sus Cometas“ mit Florida Twist und Spanish Twist so erfolgreich, dass man ihn in Mexiko bald den „Spanish King of Twist“ nannte. Diese Erfolge halfen ihm sich in Mexiko erfolgreich niederzulassen , nachdem ihn in Amerika die IRS (Finanzfahndung) wegen offener Steuern veranlasste das Land zu verlassen. Er nahm immerhin 9 LPs und einige Singles für das Orfeon / Dimsa Label auf, die in spanisch oder englisch gesungen wurden oder instrumental waren und heute zu den gesuchtesten Bill Haley Aufnahmen gehören. Es folgten einige Filme und TV Shows sowie eine Aufnahmesession mit Big Joe Turner der hierbei von Bill Haley & His Comets begleitet wurde. 1966 verständigte Bill Haley sich mit den amerikanischen Finanzbehörden die ihm inzwischen wegen konfiszierter Tantiemen Geld schuldeten und er konnte wieder zurück in sein Heimatland.

1962 folgte wieder eine erfolgreiche Europa- und Deutschlandtournee, u. a. mit einem zehntägigen Gastspiel im Star-Club in Hamburg gefolgt von weiteren Shows 1963. Für seine Berliner Fans gab Haley 1964 ein „Wiedergutmachungskonzert“ für das desaströse 58er Berlin-Konzert im Sportpalast. Gemeinsam mit Little Richard gastierte er am ersten Juni-Wochenende auf der Berliner Waldbühne am Samstag vor 16.000 und am Sonntag vor 14.000 begeisterten Fans. Trotz weltweiter Dominanz der Beatles und der Rolling Stones füllte Bill Haley auch bei dieser Europatournee gemeinsam mit Manfred Mann Stadien und Konzerthallen. In England war der gerade in den Hitparaden vertretene Manfred Mann der Headliner der Tournee, was man aber nach den ersten Shows änderte, da Bill Haley wohl die größere Fangemeinde hatte.

1968 gelang Haley ein von keinem Musikexperten für möglich gehaltenes Comeback in Großbritannien mit Rock Around The Clock in den UK Top 20 und in Deutschland.

Seine Platten wurden von Decca (MCA) neu aufgelegt, anderen Labels wie Logo, Newtown, Guest Star, Roulette, Kama Sutra, United Artists und Sonet produzierten neue Aufnahmen von Bill Haley. Im Oktober 1969 folgte ein Auftritt im New Yorker Madison Square Garden bei „Richard Nader's Rock ’n ’ Roll-Revival“. Das Jahr 1972 brachte für Haley weitere Revival-Erfolge wie im April sein Auftritt im US-Film Let The Good Times Roll (deutscher Titel: Total Verrockt und Rollt). Am 5. August 1972 folgte Bill Haleys Sow vor knapp 83.000 Zuschauern im Wembley-Stadion in London beim großen „Rock ’n’ Roll-Revival“, gemeinsam mit Little Richard, Chuck Berry, Jerry Lee Lewis und Bo Diddley. Im gleichen Jahr produzierte Haley eine LP im Country-Sound mit dem Titel Rock Around the Country, auch erschienen unter Bill Haley and His Comets Travelin`Band mit Songs wie Me and Bobby McGee und A Little Piece at a Time.

1974 tourte Haley ein letztes Mal mit seinem langjährigen Partner und engen Freund, dem Saxophonisten Rudy Pompilli, durch Australien und Neuseeland. Der Tod Rudy Pompillis im Februar 1976 stürzte Bill Haley in tiefe Depressionen. Der Produzent Kenny Denton holte Haley Mitte 1979 in die Fame Studios nach Alabama, und nach London für seine letzte LP unter dem Sonet-Label Everyone Can Rock ’n’ Roll! Am 26. November 1979 folgte der letzte große Höhepunkt in Bill Haleys Musikkarriere, sein „Royal Command Performance“ Konzert vor Königin Elisabeth II. im Theater Royal, London, mit anschließendem Empfang und Ehrung durch die Königin.

Nach seiner letzten Tournee 1980 in Südafrika plante Haley für November 1980 eine weitere Konzerttournee durch Europa, die wegen Krankheit kurzfristig abgesagt wurde. Es kam nicht mehr zu einem Nachholtermin; am 9. Februar 1981 starb Bill Haley in seinem Haus in Harlingen, Texas. Ein Grab ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass Bill Haley im Kreidler Ashcraft Funeral aufgebahrt und im Brownsville Krematorium eingeäschert wurde.

Bill Haley in den deutschen Printmedien

In der deutschen Nachkriegsgesellschaft haben sich Mitte der 50er Jahre besonders die Printmedien bei der Verteidigung von Moral und Sitte, insbesondere bei der Abwehr „jugendgefährdender“ Musik hervorgetan. Bereits die deutsche Illustrierte Film-Bühne, bebilderte Beilage eines jeden Films an deutschen Kinokassen, vermied 1956 bei der Vorstellung des ersten Rock ’n’ Roll-Films Außer Rand und Band in der gesamten textlichen Abhandlung über den Siegeszug Bill Haleys und seiner Musik krampfhaft den Gebrauch des Terminus „Rock ’n’ Roll“. Statt dessen war zu lesen: „... kein Wunder, denn die Kapelle spielte eine völlig neuartige schräge Musik, nämlich Boogie!“

Während in England im Februar 1957 bei Bill Haleys Ankunft in Southampton der Daily Mirror als Headline titelte „Fantabulous!“, Bill Haleys Aufstieg und Lebensgeschichte druckte und einen Sonderzug für die Fans von London nach Southampton charterte, klagte 20 Monate später, bei Haleys Deutschland-Tournee, der Rheinische Merkur, dass Bill Haley, der „Komet der Triebentfesselung“, im Bistum Essen am Tag der Papstwahl „einen Generalangriff auf Geschmack, Anstand und Selbstachtung gewagt habe“. Die Ost-Berliner SED-Zeitung Neues Deutschland bezichtigte den „Rock ’n’ Roll-Gangster Haley“ nach seinem Berlin-Konzert, eine „Orgie der amerikanischen Unkultur angerichtet zu haben“.

Bill Haley’s Original Comets

Im Jahre 1987 vereinigten sich in Philadelphia die altgedienten Comets Johnny Grande und Franny Beecher mit den Gründungsmitgliedern der aus den Comets 1955 hervorgegangenen neuen Band The Jodimars, Joey D’Ambrosio, Dick Richards und Marshall Lytle, zu „Bill Haley’s Original Comets“, verstärkt durch den Engländer Jacko Buddin, dessen gesangliche Nähe zu Bill Haley unüberhörbar ist. Nach einem ersten erfolgreichen Auftritt in England übernahm „Rock It Concerts“ aus München das europäische Management. Seitdem touren die Comets als älteste Rockband der Welt bereits seit 20 Jahren mit dem Haley-Sound um die Welt, treten in zahlreichen Fernsehshows auf und haben sechs neue CDs im typischen Bill Haley & Comets Sound herausgebracht.

Im März 2007 waren die Comets in München zu Gast, um den Grundstein für das neue Bill-Haley-Museum zu legen, im Oktober 2007 wurde das Museum von Ex-Comet Gitarrist Bill Turner eröffnet. Das weltweit einzigartige Museum umfasst hunderte von Fotos, Platten, Originalinstrumente, Goldenen Schallplatten, Auszeichnungen und Memorabilia von Bill Haley & His Comets.

Klaus Kettner

Quellen: Archiv des Bill-Haley-Museums, Sound & Glory ; Wikipedia, Chris Gardner, Joachim Fröhlich

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 Bill Haley and His Comets

Bill Haley is the neglected hero of early rock ‘n’ roll. Elvis Presley and Buddy Holly are ensconced in the heavens, transformed into veritable constellations in the rock music firmament, their music respected by writers and scholars as well as the record-buying public, virtually every note of music they ever recorded theoretically eligible for release. And among the living rock ‘n’ roll pioneers, Chuck Berry, Jerry lee Lewis and Little Richard are given their due in the music marketplace. and by the history books, and The status of Bo Diddley is acknowledged appropriately in history books, even if his music failed to sell in massive quantities. Yet Bill Haley -- who was there before any of them, playing rock ‘n’ roll before it had a name, and selling it in sufficient quantities on a small Pennsylvania label to attract attention from the major labels before Presley was even recording in Memphis -- is barely represented by more than a dozen of his early singles, and recognized by the average listener for exactly two songs among the hundreds that he recorded. It is sad to note that in many histories of the music, he treated as little more than a glorified footnote, an anomaly that came and went very quickly. The truth is that Bill Haley came along a lot earlier than most people realise and the histories usually acknowledge, and he went on making good music for years longer than is usually recognised. With his spit curl and the band's matching plaid dinner jackets and energetic stage behaviour, many fans consider Bill Haley & His Comets to be as revolutionary in their time as the Beatles or the Rolling Stone were in their age.

The central event in Haley's career was the single "Rock Around the Clock" topping the charts for eight weeks in the spring and summer of 1955, an event that most music historians identify as the dawn of the rock ‘n’ roll era. Getting the song there, however, took more than a year, a period in which the band had already done unique and essential service in the cause of bringing rock ‘n’ roll into the world, with the million-selling single "Shake, Rattle and Roll" to their credit; equally important, in the three years before that, Haley and his band had already broken new ground with the singles of "Rocket 88," "Rock the Joint," and "Crazy, Man, Crazy."

Born in Highland Park, MI, in 1925, William John Clifton Haley was blind in one eye after an operation when he was four years old, and, as a consequence, he later invented the “spitcurl” to keep people away from looking at his bad eye, which became his trademark. The family moved to Boothwyn, PA, during the mid-'30s, where Haley developed a strong love for country music and began playing guitar and singing; by 14, he had left school in the hope of pursuing a career in music. He bounced through a few country bands based in the Middle Atlantic states and also tried to establish himself as a singing and yodeling cowboy. His first big break came in 1946, when he replaced Kenny Roberts -- who was being drafted -- in the Downhomers, with whom Haley made his first appearance on records. Haley left the group and went through other bands like The Range Drifters, Four Aces of Western Swing before returning to his home in Chester, PA, where he initially hoped to get some work as a DJ. Instead, he formed a new band, and signed a contract with Cowboy Records, a new label formed by Jack Howard and James Myers, a local publisher. Their first record was released in 1948, and version of the popular "Candy Kisses" followed the next year.

Bill Haley was about to quit the music business, as the big break had not arrived, when he ran into keyboard man Johnny Grande and steel guitar player Billy Williamson in late 1949. They wanted to give it one more try and hired the bass player Al Rex and under the name Saddlemen began moving between labels, including liaisons with Ed Wilson's Keystone Records, the fledgling Atlantic Records, Ivin Ballen's Gotham Records, before finally settling at Holiday Records, a small label owned by David Miller, in 1951. Their first release, done at Miller's insistence, was a cover of "Rocket 88," a song that Ike Turner recorded at Sam Phillips' fledgling recording operation in Memphis, and was released on Chess records under the bands vocalist name Jackie Brenston. It was a pumping piece of sexually suggestive, rollicking R&B, and Haley and the Saddlemen simply put a broader, slightly loping country boogie sound onto it and boosted the rhythm section, while a lead guitar noodled some blues licks on the break. Haley had not liked the idea of recording the song, but Miller wanted it, and the result -- though no one knew it at the time -- was the first white-band cover of what is now regarded by many scholars as the first real rock ‘n’ roll song.

To put this in perspective, rock ‘n’ roll is usually written about as a phenomenon (and a reaction to) the complacency of the Eisenhower era. But Haley had released what amounted to a rock ‘n’ roll single in 1951, when Ike was not yet running to be president, the country was still mired in Korea, and John Kennedy was not yet a senator. Howlin' Wolf was still based in Memphis and cutting sides for Sam Phillips, whilst a 15-year-old Elvis Presley was in tenth grade. The members of the Beatles and the Rolling Stones were still in school.


At the time, "Rocket 88" did not seem to matter too much in terms of sales, as it was neither fish nor fowl; not good enough R&B to eclipse Brenston's original among black record buyers, nor sufficiently a country record the way white audiences or the radio stations that catered to them wanted. No one even had a name for what it was; a "race record" as the trades called discs done in a style that seemed aimed at black listeners, but one done by a white band in a kind of country style. Indeed, the band itself remained strangely anonymous; Miller had seen to it that there were no publicity photos of Bill Haley & the Saddlemen, a calculated effort to obscure their race, though the band's name and the country ballad B-sides to those early singles pretty much told who they really were. That debut single sold just a few thousand copies regionally, as did its follow-up, "Green Tree Boogie." Meanwhile, when Haley and his band played, they and their business manager, Jim Ferguson, began to notice that it was the younger audience members who responded best to the R&B-style songs that Miller had them doing. They also saw all around them that enthusiasm for country music was flat, and that if they were looking for a hit, it likely was going to come from this new direction.

They were trying all kinds of permutations of country and R&B and getting some response, but they did not know what it exactly was that they were doing musically. Then came "Rock the Joint," their first release on Miller's new Essex Records label; it had a beat, it had a memorable catch phrase, and it had a great performance at its core (including the very same solo that Danny Cedrone would later use on "Rock Around the Clock"), and it sold well enough that the band had to go on tour promoting it. One of the places where it sold well was Cleveland, where DJ Alan Freed picked up on the song and other Haley recordings. It was Freed that began referring to the music embodied by "Rock A Beatin Boogie," that he played every night on his show, as "rock ‘n’ roll," thus giving Haley a good deal of justification for his later claim to have been in on the birth of the music before anyone ever knew it. Haley originally wrote the song for the popular afro american group The Treniers, before it became a hit by The Esquire Boys a group that included Haley´s session guitar player Danny Cedrone, before finally recording the song himself.


By this time, the bandmembers, all well into their late 20s and past being teenagers, were taking what amounted to a crash course in what that audience wanted, they played hundreds of high-school dances, many of them for free, not normally a venue that a professional country band would bother with. In the process, they also changed their image and name. By 1952, Bill Haley and the Saddlemen were history; instead, playing off of their leader's name and the celestial phenomenon called Halley's Comet, they became Bill Haley & His Comets. The cowboy hats and other country paraphernalia were junked as well. And they took a close look at the successful R&B stage acts of the time, especially the Treniers, and Freddie Bell & The Bellboys and began working out wild quasi-acrobatic moves by their bass player and saxman, in particular, stuff that was unthinkable for a country band but seemingly what the kids devoured at dances.

Most important, they would try out material, phrases, and stage moves, seeing what worked and what did not, in front of the teenage audiences they found in Pennsylvania; and they listened to the way that this teenaged audience talked. Haley tried to use phrases that he heard, and put them into this musical stew; some of what they came up with was pleasantly silly material like "Dance With a Dolly" and "Stop Beatin' Round the Mulberry Bush" (though even the latter had a guitar solo worth hearing more than once). But some of it, like "Rockin' Chair on the Moon," was years ahead of its time; and some of it, like "Crazy, Man, Crazy" -- a Haley original whose title came from a piece of teen slang that he had heard -- did exactly what was intended, hitting the Top 20 on the pop charts in 1953, a first for a white band playing an R&B-style song, making it the first Rock ‘n’ roll song ever to hit the national US charts. "Crazy Man Crazy" was the first rock and roll song to be televised nationally when it was used on the soundtrack for a 1953 television play starring James Dean.


Later that year, James Myers offered Haley a song that he had published entitled "Rock Around the Clock." Written almost as a parody of R&B conventions, its principal composer was Max C. Freedman, a songwriter best remembered up to that time for his 1946 hit "Sioux City Sue. Myers told Freedman that he would ensure that the song would be recorded if, in return, he was to receive half of the writers credit. Myers gave the song to a local singer called Sonny Dae who recorded it on Jack Howard’s Arcade label with a quantity around 500 copies being available. This version is far away from what Bill Haley would come up with. After a few more attempts at cutting other songs for the teen market that simply did not work, Haley and the band and their manager were ready to leave Miller and Essex Records. Jimmy Myers did not get along well with Dave Miller and so he offered Haley a deal that one side of each record would be a song published by Myers Music and in return, he would secure Haley a good contract with a major record company.

 

A meeting was set up with Milt Gabler, a producer at Decca Records and the uncle of movie star Billy Crystal, who not only liked the song and had no problem cutting it, but saw some serious potential in Bill Haley & His Comets, based on what Essex had done with them on "Rock the Joint" and "Crazy, Man, Crazy." A contract was signed, and on April 12, 1954, Bill Haley & His Comets, (Bill Haley-vocal, Johnny Grande-piano, Billy Williamson-steel guitar, Joey D´Ambrosio-sax, Marshall Lytle-bass, Danny Cedrone-guitar and Billy Gussack-drums) did a two-song session at the Pythian Temple in New York that yielded "Thirteen Women" -- a post-nuclear holocaust sex fantasy worthy of Hugh Hefner (who had only started up Playboy magazine a year earlier) and which was co-owned by Milt Gabler -- and "Rock Around the Clock." as B-Side. It was released a month later and “Clock” made the charts for one week at number 23, selling 75,000 copies, not bad but not very significant either. It was enough, however, for Gabler to schedule another session in early June, where the band recorded "Shake, Rattle and Roll."

That was the record that broke the band nationally on Decca, reaching number seven and selling over a million copies between late 1954 and early 1955. "Shake, Rattle and Roll", a somewhat bowdlerised version of the Big Joe Turner recording that had been cut earlier in 1954. Although Haley's recording is often referred to as a cover version, it technically is not as the song is substantially rearranged and bears little resemblance to Turner's version. Although Haley's "Shake, Rattle and Roll" never achieved the same level of historical importance as "Rock Around the Clock", it actually predated "Clock" as the first major rock and roll hit, When Elvis Presley recorded the song in 1956, he combined Haley's and Turner's lyrics. .

 

 They followed it up quickly with "Dim, Dim the Lights (I Want Some Atmosphere)," a jaunty piece that reached number 11 nationally and actually made the R&B charts for Haley, a first for him. Then, in early 1955, director Richard Brooks visited his star in the upcoming movie “Blackboard Jungle” Glen Ford. While talking about the movie Glen´s song Peter who was a Bill Haley fan, played “Rock Around The Clock” and Richard Brooks had found the title song for the movie . The movie was a huge hit, and in its wake Decca re-released the song that spring. "Rock Around the Clock" shot up the charts this time, and the result was an eight-week run in the number-one spot; by some estimates, it became the second biggest worldwide-selling single after Bing Crosby's "White Christmas" (interestingly enough, also a Decca release). In its own right, “Rock Around The Clock” became the best selling Rock record of all time with an estimated over 100 million copies sold worldwide.

The success of "Rock Around the Clock" took place while Elvis Presley had yet to chart a record nationally; at a point when Chuck Berry's very first single for Chess had just been recorded; and when Roy Orbison and Buddy Holly were not even close to auditioning for recording contracts. One has to visualise a reality in which Bill Haley & His Comets were the only established white rock ‘n’ roll band, and the only white rock ‘n’ roll stars in the world. On many of his tours, he was the only white act on stage. Within a year, that would all change, but it was long enough for Haley and his band to become stars, with appearances on national television and a movie deal of their own. From the end of 1954 until the end of 1956, they would place nine singles into the Top 20, one of those at number one and three more in the Top Ten. At the end they had 30 songs in the US charts alltogether. Don´t forget, even Chuck Barry hat only one number 1 hit and that was a novelty song “My Ding A Ling” in 1972.

The Comets were one of the best rock ‘n’ roll bands of their era, with a mostly sax-driven sound ornamented with heavy rhythm guitar from Haley, a slap-bass, and drumming with lots of rim-shots; they had the "blackest" sound of any white band working in 1953-1955. It was not always obvious then, and has been forgotten today, precisely how fluid their membership was, for all of the consistency of that sound. Haley's two original bandmates from his Saddlemen days, Johnny Grande and Billy Williamson, were formal partners, joined to him at the hip legally, with tenor saxman Joey D'Ambrosio, bassist Marshall Lytle, and drummer Dick Richards, by contrast, were hired employees earning 150 dollars a week plus expenses -- a respectable living for most working musicians in 1955. Ironically, Danny Cedrone, whose guitar dominated that song and the key Essex hits "Rock the Joint" and "Crazy, Man, Crazy," died in an accident in July of 1954, and his successor, Franny Beecher, joined the band in mid 1955 after he had worked on some sessions for them. In the late summer of 1955, D'Ambrosio, Lytle, and Richards quit that month and formed the Comets sound-alike unit The Jodimars (taken from parts of their first names) who recorded for Capitol Records. Beecher was taken into The Comets as a full-time member (though not a partner) and remained with them until 1961, while D'Ambrosio's successor, Rudy Pompilli, became a core member of the band, working with them virtually without interruption for the next 19 years, until his death in 1976. Ralph Jones joined in on drums and Al Rex settled in on the bass again. This version of the band proved to be more popular than the earlier manifestation and appeared in several motion pictures over the next few years including “Rock Around The Clock “ and ‘Don’t Knock the Rock”.


In the late spring of 1956, rock ‘n’ roll changed again as Elvis Presley, who was younger, leaner, and had a far more fiercely sexual presence, emerged as a star. Not only did he make music that was as good as Haley's but he looked the part of a rock ‘n’ roll star. The differences in their respective images could be summed up by examining the truest scenes in the movies that each did. “Rock Around the Clock”, starring Bill Haley & His Comets, was a highly fictionalized account of the band and its success, but it did capture something of the spirit of the early days of rock ‘n’ roll, with some good performance clips. The comparable Elvis Presley movie was “Loving You” in which the singer played a fictionalized version of himself, named Deke Rivers. In the scene where Deke performs in front of an audience and sets the girls screaming and swooning, his would-be manager comments, "If he'd gone on any longer, they'd be giving him their door keys. In “Rock Around the Clock” by contrast, the single truest scene depicts a would-be promoter driving through rural Pennsylvania and chancing upon a dance where Haley and company are playing; he enters, sees hundreds of kids dancing to the band's music, and asks a woman being lifted up over the head of her partner, "Hey sister, what's that exercise you're getting?" She answers, exuberantly, legs in the air, "It’s rock ‘n’ roll, brother!"

Haley's music was the soundtrack to a good time, whether dancing or more private recreation; Presley's music, at least where women were concerned, was an invitation to sexual fantasy about the singer. And, yet, Haley was every bit as outrageous and daring in what he got away with in his music. Haley's bowdlerized version of "Shake, Rattle and Roll" was the most overtly sexual song ever to reach the American Top Ten up to that time, and "Rock Around the Clock" was not very far behind. Though Max C. Freedman might have meant his song differently, taken literally in the true meaning of the word "rock" as it was used in 1953-1954, "Rock Around the Clock" was a bouncing, beguiling musical account of 24 hours of sexual activity, and the precursor to such numbers as "Reelin' & Rockin'" by Chuck Berry. Haley might have looked the part of the square trying to be cool once Presley came along, but on those two songs he was as culturally and morally subversive as the worst warnings intimated by the anti-rock ‘n’ roll zealots. And do not forget “Rock The Joint” with it´s lyrics “Tear Down The Mailbox, Rip Up The Floor, Smash Out The Windows And Knock Down The Door” at a time you were considered a juvenile delinquent or hoodlum if you wore jeans.


Haley may not have been a cutting-edge artist after mid-1956, but he remained a force to be reckoned with in music for another year, cutting good singles -- including "Razzle-Dazzle," "Burn That Candle," and "See You Later Alligator" his 3rd Gold record, "Rudy's Rock" (the first instrumental hit of the rock and roll era), -- and several surprisingly strong albums. He did gradually lose touch with the teenage audience, and his square persona could not possibly compete with the likes of Presley, Jerry Lee Lewis, and Chuck Berry, though the group always put on a great show. Haley's cover version of Little Richard's "Rip It Up" - which was released in direct competition - actually outsold the original.

 Additionally, overseas, where any visiting American artist was treated well, Haley who was the first American rock star in many countries was greeted like visiting royalty. He attracted large and fiercely loyal audiences in England, France, Australia, South America, South Africa and Germany that would turn out in huge numbers to see him.

 

In the spring of 1957 when Haley toured the UK, he and his crew were mobbed by thousands of fans at Waterloo Station in London in an incident dubbed the "Second Battle of Waterloo" by the media. That same year, the Comets toured Australia playing several shows in sold out stadiums and in 1958 enjoyed a promising (riot-dominated) tour of the European mainland. While in Germany on that tour Elvis visited two of their shows , and the day after the Berlin Riots they did a movie with Catarina Valente called “Hier Bin Ich Hier Bleib ich” (Here I am Here I Stay). Bill Haley & His Comets were the first major American rock and roll act to tour the world in this way.

 

Back in the U.S., Haley attempted to start his own record label, Clymax, and establish his own stable of performers, most notably Sally Starr (a children's show host Cowgirl), The Tyrones, and the Matys Brothers. Members of The Comets were commissioned to work as session musicians on many of these recordings, many of which were written or co-written by Haley and/or members of The Comets. His most successful song that year was “Skinny Minnie” which was ahead of its time, and became a popular song with the 60s groups like Tony Sheriday, Jimmy & Rackets, Sonics, Gerry & Pacemakers,….


By 1959, Haley was no longer placing either singles or albums anywhere near the top of the charts. His brand of rock ‘n’ roll, made up of R&B crossed with country boogie and honky tonk, was passé, and a switch to instrumentals did not solve the problem of falling sales. None of this would have been so bad, except that Haley -- mostly through the horrendous job done by his business manager Jim Ferguson -- had managed to squander most of what he'd earned during the good years, and owed a crippling tax liability to the government as well. Contrary to the popular perception, he remained an active musician throughout the 1960s, recording for Warner Bros. and a brace of other U.S. labels such as Newtown, Guest Star, APT, United Artist, Gone, Roulette,...

 

In 1961-1962, Bill Haley y sus cometas (as the band was known in Latin America) scored an unexpected hit with "The Spanish Twist" and later had what was, for a time, the biggest selling single in Mexican history with "Florida Twist." Although Chubby Checker and Hank Ballard were credited with launching the Twist craze in America, Bill Haley and His Comets were proclaimed the Kings of the Twist in Mexico and Latin America. The band had continued success over the next few years, selling many recordings of Spanish and Spanish flavored material on the Orfeon Records and Dimsa Records labels. They hosted a television series entitled Orfeon a Go-Go and made cameo  appearances in several movies. In 1966, the Comets cut some songs with Big Joe Turner, who had always been an idol to Haley. In a 1974 interview with BBC Radio, Haley said Turner's career was in a slump at this time, so he used his then-considerable influence with Orfeon Records to get Turner a recording session. The Comets' association with Orfeon/Dimsa ended after 9 LPs and a bunch of singles late in 1966. While Haley resided most of the time in Mexico with his third wife Martha, the Comets journeyed back and forth between the USA and Mexico as and when needed.

 

 The group continued to be a top concert draw in Europe throughout the 1960s, including a successful 2 week stint at the Star Club in Hamburg, Germany. The “second” Comets group had left Bill Haley between 1961 and 63 and was replaced by a series of changing musicians. Some stayed with The Comets for many years (Johnny Kay, John Lane, Al Rappa, Bill Turner, Nick Nastos/Masters, Bill Nolte, Ray Parsons, Dave Holley, Ray Cawley, Jim Lebak) but others only lasted for a couple of weeks.

By the late sixties, with the advent of the rock ‘n’ roll revival, Haley found himself faced for the first time in a decade with major demand for his work in America. It could not have happened at a better time, because that same year, for the first time in more than ten years, he did not owe anything to the government. The Internal Revenue Service had been seizing all of his royalties from Decca Records for a decade, and luckily for him, Decca (possibly thanks to Milt Gabler) had been honest in its accounting; in that time, sales of "Rock Around the Clock" and his other Decca hits, mostly overseas, had wiped out Haley's entire six-figure tax debt. And to top off the good news, Haley not only had a full concert schedule in front of him in the U.S.A., but major record labels interested in recording him; he ended up signing with Buddha/Kama Sutra Records for a live album.

 

The band's popularly never waned in Europe, and the group signed a lucrative deal with Sonet Records of Sweden in 1968 that resulted in a new version of "Rock Around the Clock" hitting the European charts that year. The band was also kept busy in the studio, recording numerous albums for Sonet and other labels in the 1970s, several with a country music flavour.

 

 The next few years showed Haley in a triumphant comeback around the world. The band appeared in several concert films in the early 1970s, including The London Rock and Roll Show , Let the Good Times Roll and Blue Suede Shoes.To top it all off, "Rock Around the Clock" even charted anew in the Top 40 during 1974 when it turned up as the theme music for the hit television series Happy Days during its first season, and because its use in the cult movie American Graffiti.

 

By the 1970s, however, age and the ravages of time were starting to catch up on all concerned. Saxman Rudy Pompilli, who'd been with him since 1955, died in February 1976, and Haley eventually retired from performing, while some Comets continued to tour on their own.

 

In 1979, Haley was persuaded to return to performing with the offer of a lucrative contract to tour Europe. An almost completely new group of musicians, mainly British, were assembled to perform as The Comets. During that tour Haley and the Comets played at the Royal Command Performance for Queen Elizabeth II, a moment Haley considered the proudest of his career. It was also the last time he performed in Europe

 

In 1980, Bill Haley and His Comets toured South Africa, but planned concerts such as an autumn 1980 tour of Germany and England were cancelled due to illness. Haley returned to his home in Harlingen, Texas where he died in his sleep of an apparent heart attack on 9th February 1981.

 

By the time of his death in 1981, the process of reducing his role in the history of rock ‘n’ roll had already begun, partly a result of ignorance on the part of the writers handling the histories and also, to a degree, as a result of political correctness - he was white and perceived as having exploited R&B. But at least, he gained a due recognition when he was inducted into The Rock ‘n’ roll Hall Of Fame in Cleveland in 1987, their second year of their existence.

In the years since his death, the surviving members of the Comets, including pianist Johnny Grande guitarist Franny Beecher, saxman Joey D'Ambrosio, bassist Marshall Lytle, and drummer Dick Richards, all in their seventies or eighties, continued to work together and perform to sell-out crowds in Europe during the 1990s, 2000s and 2010 - through their European management Rock It Concerts, doing Haley's classic repertory. Following Haley's death, no less than six different groups have existed under the Comets name, all claiming (with varying degrees of authority) to be the official continuation of the group led by Haley. His eldest son Jack Haley kept his father’s legacy alive by writing an excellent biography on Haley titled “Sound & Glory” whilst his youngest daughter Gina has commenced to play rock ‘n’ roll and rockabilly shows as a tribute to her fathers memory. Haley's own musical reputation has increased , particularly in the wake of release by Bear Family Records' of three box sets covering his recording career from 1946 through to 1969. Whilst there is around 45 songs on these compilations that Haley should not have bothered recording, there are hundreds of others, some of which are blindingly dazzling and all of it constituting a serious body of solid, often inspired rock ‘n’ roll, interspersed here and there with some good country sides. Perhaps little of the post-1957 stuff could set the whole world on fire, but Haley had already been there and done that, and still had a lot of good music to play. ~

 

Bruce Eder, All Music Guide with Klaus Kettner

Thanks to: BHM Archive, Sound & Glory, Chris Gardner, Tony Wilkinson,Wikipedia

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Wir bedanken uns bei nachfolgenden Personen die das Bill-Haley-Museum unterstützt haben:

We would like to thank the following people for their support to the Bill-Haley-Museum:

Lothar & Karin Mackenbach,  Herbert & Irmgard Kamitz, Hank Kern, Wolfgang Zayko,Denise Gregoire,  Johnny Grande, Franny Beecher, Dick Richards, Joey´D Ambrosio, Marshall Lytle, John von Hoelle, Jack Haley, Johnny Kay, Bill Turner, Mal Gray, Bernd Haake, Heinz-Günther Hartig, Alex-Frazer Harrison, Chris Gardner, Jens Böning, Rüdiger Bloemeke, Richard Weize, Hugh McCallum, Ralph Jones, Al Rex, Sally Starr, Bill Nolte, John Lane, Roland Kalweit, Alex Knorr, Wolfgang Bendig, Oliver Härle, Jackson Haney,  Dave Byrd,

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